103 Jahre

PTG

 

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Preetzer
Tennisgesellschaft
von 1906 e.V. 
Lohmühlenweg 91
24211 Preetz

Telefon: 04342-2625
Mobil: 0178 1906408
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100 Jahre PTG...

Alles begann im Garten der Preetzer Kirchenstraße. Es war „die gute alte Zeit" - in Deutschland herrschte politisch und wirtschaftlich Ruhe und Zufriedenheit -, als der Kaufmann August Voss in seinem Garten einen Tennisplatz anlegte.

 

Vor 100 Jahren

 

100 Jahre Preetzer Tennisgeschichte

 

„Wir waren jung und genossen unsere Jugend in Sorglosigkeit, ohne wirkliches politisches Interesse und hatten auf dem vor unserem Tennisplatz schon existierenden der Fabrikantenfamilie Burow ab und an auch zu den Tennisschlägern gegriffen", berichtete der Sohn Hans Voss, der erste Chronist in der langen Geschichte der Preetzer TG.

 

Noch war Tennis ein Sport der Privilegierten und Reichen, aber als 1906 der damalige Obersekundaner der Kieler Gelehrtenschule Friedrich Hüftmann nach Preetz gekommen war, nahm die Tennisgeschichte der Preetzer TG ihren Anfang. Hüftmann war es, der Tennis aus dem Kreis der Reichen holen, Tennis als wirklichen Sport betreiben und für breitere Schichten zugänglich machen wollte. Tennisspielen hatte er in Kiel gelernt, und mit seiner Begeisterung und seinen Ideen infizierte er Familie Voss, so dass es 1906 zur Vereinsgründung in Preetz kam.

 

Tennis-Nostalgie

 

Aus den ersten Tagen des Preetzer Tennis

 

Platzbau und Spielbetrieb auf dem Gelände der Familie Voss.
Im Frühjahr 1906 konnte der Spielbetrieb in der neu gegründeten PreetzerTG aufgenommen werden, weil die jungen Vereinsgründer und Gymnasiasten auf dem Vossschen Gelände mit Feuereifer einen Platz aus Ziegelsteinbruch, Koksschlacke, Chausseeschlacke und Dachlatten für die Linien erbaut hatten, während die Mädchen ein Netz geknüpft hatten. Nachdem die Jungen den Platz auch eingezäunt hatten, konnte der Spielbetrieb endgültig aufgenommen werden. Schon im ersten Jahr war der Andrang auf den Tennisplatz so groß, dass ein wöchentlicher Spielplan erstellt wurde, um allen Aktiven ein Spielrecht einzuräumen. Wer unentschuldigt beim Spiel fehlte, musste eine Geldbuße zahlen, genauso wie der, der das Vereinsabzeichen nicht trug. Turbulent wurde es im Vossschen Garten, wenn sich in den Sommerferien zu den Schülerinnen und Schülern aus Preetz die Vettern und Cousinen gesellten, die in Preetz Ferien machten. Der Monatsbeitrag betrug damals übrigens 50 Pfennig.

 

Ende des „Schülervereins" und die neue Platzanlage am Ihlsol
Der mit so viel Eigeninitiative und Enthusiasmus errichtete Platz im Vossschen Garten fiel dem „Rübenjahr 1916" zum Opfer. Der Tennisplatz wurde umgepflügt und mit Kartoffeln bestellt. Damit schien die PreetzerTG im zarten Alter von 10 Jahren ihr Ende gefunden zu haben, doch es kam anders. Die Tennisgesellschaft lebte nach dem I . Weltkrieg auf dem Gelände des Schützenhofes, dem sogenannten Max-Voss-Platz am Ihlsol wieder auf Es entstand sogar ein bescheidenes Clubhaus aus dem Umbau einer Baracke mit einem Aufenthaltsraum und zwei kleinen Umkleideräumen.

 

Damals schon eine schöne Anlage

 

gekämpft wurde beim Tennis schon immer...

 

Wiederbelebung nach dem 2. Weltkrieg
Nach dem 2. Weltkrieg, der auch in Preetz dem fröhlichen Treiben auf dem Tennisplatz ein Ende gesetzt hatte, war es der Preetzer Paul Schön, der den neuen Anstoß zum Weiterleben der Preetzer TG gab. Er übernahm 1948 den Vorsitz, und als Anfang der 50er Jahre der Studienrat Herold als Jugend- und Sportwart hinzustieß, lebte auch der alte Kontakt zum Gymnasium wieder auf. Es war auch die Zeit, als in sich Schleswig-Holstein immer mehr Tennisclubs gründeten, und die Preetzer TG pflegte enge Kontakte insbesondere mit den Kieler Vereinen TG Düsternbrook, TG Ravensberg, Kieler Hockey- und Tennisclub, Postsportverein, dem Eutiner Tennisclub und dem Tennisclub Mürwik. Die freundschaftlichen Vergleichskämpfe mit besagten Vereinen waren Höhepunkte im Vereinsleben der 50er und 60er Jahre. Noch bis in die 70er Jahre war die Preetzer TG der Spitzenverein im Kreis Plön.

Am Ihlsol wurde die Platzanlage 1972 noch mit einem neuen Clubhaus versehen, obwohl sich bereits jetzt andeutete, dass die Anlage und das Gelände wegen der Entwicklung des Tennissports in ganz Deutschland zu klein werden würde.

 

Der Neubau am Lohmühlenweg
Der Run auf den Tennissport erfasste auch die Stadt Preetz, so dass Planungen für einen Umzug auf ein größeres Gelände auch in Preetz unausweichlich geworden waren. Die Mitgliederzahl hatte die 200er Grenze erreicht, die Warteliste wurde länger und länger. 1976 war es endlich soweit, die PreetzerTG startete in die neue Saison am Lohmühlenweg, der Bau des neuen Clubhauses hatte sich aus finanziellen Gründen allerdings verzögert. In der darauffolgenden Saison konnte die neue schmucke Anlage mit dem Clubhaus endgültig eingeweiht werden.

 

Anlage

 

 

 

 

 

Außenplätze

 

Die Preetzer TG im Jubiläumsjahr 2006
Ab Mitte der 80er Jahre hatte die PreetzerTG über 440 Mitglieder, damals war Tennis endgültig zum Volkssport geworden. Aber der allseits bekannte Mitgliederschwund machte auch vor den Toren am Lohmühlenweg nicht halt. Heute hat der Verein 250 Mitglieder und das mit steigenderTendenz!

 

 

 

 

 

Tennishalle

 

Clubhaus
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